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Dienstag, 06. September 2005

Insel Andros

Von wirsindwech, 09:52

Letzten Samstag haben wir einen Tagesausflug auf die Insel Andros gemacht.

Andros ist die nördlichste Insel der Kykladen und die zweitgrößte nach der Insel Naxos. 

Von Rafina aus beträgt die Überfahrt mit der Fähre rund 2 Stunden. Der Tag begann früh (aufstehen 5:30h) und wir waren erst spät in der Nacht wieder zu Hause. Aber der Aufwand hatte sich wirklich gelohnt.

Auf der Insel angekommen, hatten wir auch schnell unseren "Traumstrand" gefunden. Er nannte sich "Golden Beach" und der Name war Programm. Kristallklares Wasser und feinster goldener Sand. Hier hätte man es durchaus noch ein paar Tage länger aushalten können.

 

 

Am Nachmittag sind wir dann mit dem Auto zur kleinen Haupstadt der Insel aufgebrochen. Leider hatten wir nur noch Zeit für einen kurzen Frappé bevor wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen machen mussten.

Finn + Bent fanden es natürlich ganz toll auf der Fähre und möchten am Liebsten nächstes Wochenende wieder auf eine Insel fahren.

Wir werden dann berichten, welche Insel wir als nächstes besucht haben.

Weitere Bilder von unserem Trip nach Andros findet Ihr in unserem Fotoalbum.

 

Weitere Infos zur Insel:

Andros hat eine Fläche von 374 qm und eine längliche Form. Die ganze Insel ist bergig, mit dem zentralen Gebirge, dessen höchste Berge Petalo und Kouvara sind (höchster Punkt ist Profitis Ilias, 997 m.).
Der Haupthafen der Insel ist in Gavrio, mit regelmäßigen Verbindungen zu Rafina und anderen Kykladeninseln (Tinos, Mykonos, Siros und Paros), während die Häfen in Batsi, Chora und Korthi zum Anlegen von Fischer- und Privatbooten geeignet sind.

Im westlichen Teil befinden sich die großen Sandstrände, die leicht erreichbar und touristisch nutzbar sind. Wer ruhige Strände und wilde und noch fast unberührte Landschaft sucht, sollte die nordöstlichen und südöstlichen Teile der Insel besuchen.

Auf der Insel gibt es viele Flüsse, Bäche und Quellen. In den Schluchten gibt es eine reiche Vegetation, hauptsächlich Platanen und Wallnussbäume. An den Berghängen, besonders im Süden, gedeihen viele Eichen. Große Flächen wurden in früheren Zeiten an den Berghängen mit Steinplatten zu Mauern gebildet, die man „emasies“ nennt. Rundum der Dörfer sind Oliven- und Zitronenbäume zu sehen, sowie auch viele Gärten. Der nordwestliche Teil ist überwiegend mit Büschen bewachsen und man kann Rebhühner, Falken oder sogar seltene Raubvogelarten, wie Adler sehen und an den steilen Küsten nisten wilde Tauben und Schwalben.

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